Vorbilder 2016: Menschen mitten unter uns

Vorbilder 2016Vorbilder 2016: Jörg Unkrig, von Unkrig Personalcoaching hat mich zu seiner Blogparade zum Thema Vorbilder  eingeladen. Herzlichen dank Jörg, für den Anstoß, mir die Vorbilder meines Lebens wieder einmal bewusst zu machen.  Welche Menschen, Werte und Verhaltensweisen dienen mir als Leitbild? Was scheint mir beispielhaft, erstrebens- und nachahmenswert?

 

Wer taugt zum Vorbild?

 

It-Girls, Promis, Stars, Nobelpreisträger? Sind das meine Idole? Himmle ich Traumfrauen und Musterknaben an? Kenn ich mich aus mit den Reichen und Schönen, den Stars und Sternchen, ihren Does and Dont’s? Nein. Eifere ich ihnen nach? Wohl kaum. Weder habe ich als Jugendliche die Wände meines Mädchenzimmers mit Popstarposter zugepflastert, noch schrie ich mir je auf Konzerten die Seele aus dem Leib oder warf mit Höschen um mich. Vielleicht hab ich ja was verpasst. Aber Starkult war noch nie mein Ding. Und so hält sich meine Ehrfurcht vor den Meinungsmachern heute noch in engen Grenzen.

 

Heißt das jetzt, dass ich gar keine Vorbilder habe? Keine Menschen, die mich inspirieren, motivieren, anregen … beflügeln? Gibt es niemanden, den ich bewundere?  Und ob!

 

Es sind sogar viele, die ich liebe, verehre, bewundere und einfach umwerfend finde. Echte Menschen, mitten unter uns. Es sind ihre Fähigkeiten und Wesenszüge, die beispielhaft dienen. Ihre Macken, die den besonderen Charme ausmachen. Ihre kleinen Fehler und Schwächen, die ihren Kultstatus bewirkeln und gleichzeitig den Druck aus einer zu hohen Anspruchshaltung nehmen. Und es sind ihre Talente und Leidenschaften, die mich staunen und klatschen lassen. Diese Menschen, meine Vorbilder 2016, gehören zu meiner Familie, sind meine Freunde und Kollegen. Sie begleiten und bereichern meinen Alltag und liefern mir – oft ohne es zu wissen – wertvolle Impulse.

 

Es sind meine Mitmenschen, die mich beflügeln

 

Unzählige Namen könnte ich hier nennen, verbunden mit besonderen Eigenschaften. Einzelne Puzzleteile, die sich zu einem Vorbild formen, welches ich mein Wertesystem nennen möchte. Ein Freund hat sechs Impulse formuliert, die mich zutiefst berühren. Und wenn ich diesen Artikel ihm als Vorbild, stellvertretend für all meine Leitfiguren widme, dann, um die Erinnerung an ihn lebendig zu halten.

Die sechs Impulse, die mich mit Sicherheit weit über das Jahr 2016 hinaus begleiten, stammen von Harry. Er war ein Freund, der unsere Mitte vor wenigen Wochen, im Altern von nur 51 Jahren, nach schwerer Krankheit, viel zu früh verlassen hat.

 

Seine Einsichten sind mehr als nur die Weiseheiten eines Sterbenden, der in Wehmut zurückblickt. Sie sind vielmehr Ausdruck seiner Philosopie, eben jener Haltung, die er zeitlebens angestrebt hat und die ich mich ebenfalls bemühe, mir zur Prämisse zu machen. Seine Erkenntnisse sind zu kostbar, um sie für sich zu behalten. Wohl auch deshalb hat uns seine Witwe die Worte, mit denen er uns noch ein schönes Leben wünscht, in einem Billet zur Erinnerung geschenkt:

 

Vorbilder 2016: Die Worte eines weisen Freundes

 

  • „Genießt euer Leben und lernt, die schönen Seiten zu würdigen.“

  • „Geht offen, freundlich und ehrlich aufeinander zu. Respektiert die anderen und vermeidet Unfrieden und Streit wegen Nichtigkeiten – das ist es niemals wert.“

  • „Wehrt euch gegen das Getrieben-Werden durch die schnelllebige Zeit und lasst es nicht zu, dass ihr das, was euch wirklich wichtig ist, aus den Augen verliert.“

  • „Nehmt alles, was euch ein echtes Anliegen ist, mit Freude und Begeisterung in Angriff – auch, wenn ihr dabei Widerständen begegnet.“

  • „Nehmt euch Zeit, die Beziehungen zu den Menschen zu pflegen, die euch nah stehen. Und bleibt immer in Bewegung.“

  • „Vergesst nie, dass alles – egal wie dick es kommen mag – mit Humor leichter zu ertragen ist.“

 

 

So bewusst, wie er stets zu leben versucht hat, und jeder Herausforderung begegnet ist –  konsequent, entschlossen und mit unerschrockenem Humor – so hat er auch dem Ende ins Auge gesehen. Als sich bei seiner Verabschiedung die Türen zwischen ihm und uns für immer schlossen, taten sie es mit dem Song „I did it my way“ von Frank Sinatra. Zurück bleibt seine klare, unmissverständliche Botschaft an das Leben:

 

Seine Botschaft

 

Sei wer du bist. Gehe deinen Weg. Und lebe, wie es dir entspricht.

 

Vorbilder 2016

 

Ideole werden einem echten Vorbild nie gerecht. Handelt es sich dabei doch meist nur um idealisierte Wunschbilder und Klischees, unecht und unerreichbar, wie sie sind. Vorbilder 2016 und darüber hinaus, sind echte Typen wie Harry, sind die wahren Helden meiner Gegenwart.

 

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4 Kommentare

  1. 25. Februar 2016    

    Liebe Bella, danke dass du diesen bewegen Blogbeitrag geschrieben hast. Ich kenne deinen Freund nicht, bin ihm aber durch deine Worte ein Stück näher, danke. LG, Wera

    • 25. Februar 2016    

      Schön wie du das formulierst, Wera. Ich denke in diesem Näherkommen, lebt ein Stück von ihm in uns weiter. LG. Bella

  2. 9. März 2016    

    Von ♥en DANKE liebe Bella. Das ist so ein wertvoller Beitrag, der dem “ WAHREN Leben entspringt“ . Man begegnet immer Menschen, ganz klar. ABER es sind die ganz besonderen Menschen, die uns berühren. Dafür sage ich DANKE an das Leben und diese Menschen, die mich tief berührten und berühren. Die mir Mut gaben und geben, MICH ZU ERKENNEN!

    • 9. März 2016    

      Du sprichtst hier etwas sehr Bedeutungsvolles an, liebe Gabi: Menschen, die Mut machen, sich selbst zu erkennen und zu entfalten. Ein klarer Blick auf die Dinge, die dem wahren Leben entspringen, sich bewusst machen, was wirklich wichtig ist, sich als Mensch wieder seines natürlichen Ursprungs erinnern – mehr leben und weniger funktionieren 🙂 ; zum eigenen Wohl und zum gesamten.

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