Vorhaben – wovon wir träumen und was wir daraus machen

VorhabenIm Grunde ist doch ein Tag wie der andere. Der große Unterschied zwischen einem Silvester- und einem Neujahrtag ist aber der, dass man am 31. Dezember auf die Vorhaben eines abgelaufen Jahres zurückschaut und sieht, was erreicht und was verabsäumt wurde. Am 1. Jänner schaut man nach vor und fragt sich, wie es wohl laufen wird. Tja, begreifen können wir unser Leben und Wirken immer erst im Rückblick. Leben aber können wir es nur vorwärts.

 

Willkommen im neuen Jahr voller Chancen und Möglichkeiten

 

Gerade zu Jahresbeginn geht es uns besonders um unsere Träume und Ziele – und was wir daraus machen. Die Frage lautet, welchen Traum wir umsetzen, und welchen wir weiterhin aufschieben werden. Um unserem Willen zu zeigen und den Vorhaben Schubkraft zu verleihen, starten wir mit guten Vorsätzen, und hoffen, dass sie glücken.

 

Wie wir umsetzen, wovon wir träumen

 

Wenn ich in den Jännertagen das erste Kapitel im druckfrischen Drehbuch des Jahres aufschlage, wünsche ich mir immer, ich könnte einen kurzen Blick auf das zwölfte Kapitel werfen. Die letzte Seite lesen, um mich zu vergewissern, dass die Geschichte gut ausgehen wird. Das würde mir helfen, den spannenden Szenen, gelassener entgegenzusehen. Die wird’s hoffentlich geben. Denn was wäre eine Geschichte schon ohne Spannungsbogen? Eine langweilige Geschichte, die keiner lesen will. Und ein ereignisloses Jahr ohne spannende Momente? Ein langweiliges Jahr, das keiner haben will, der vorhat, Träume zu verwirklichen, um seinem Leben eine wundervolle Wendung zu geben.

Trau dich:

  • deinem Leben die wundervolle Wendung zu geben, die deine Träumen und Vorhaben Wirklichkeit werden lässt
  • an den Weggabelungen deines Schicksalsweges die Entscheidungen zu treffen, die dich dorthin führen, wo du ankommen möchtest
  • deinen Weg zu gehen, auch wenn er ahnen lässt, dass holprige Abschnitte auf dich warten, kleine Unwegsamkeiten oder Umwege.

Gute Vorsätze

 

Der Jänner ist der Monat der guten Vorsätze. Man nimmt sich vor – dieses Jahr nun ernsthaft und wirklich – blöde Gewohnheiten aufzugeben, oder endlich den Arsch hochzukriegen, um die Vorhaben umzusetzen, an denen man bislang gescheitert ist, oder die Träume anzupacken, die man seit Ewigkeiten vor sich herschiebt.

Dann sind die besinnlichen Tage des Jahreswechsels vorüber, man steigt wieder ein in die Mühle des Alltagsgetriebes, hastet seinen Pflichten und der Anspruchshaltung hinterher – und die guten Vorsätze sind Schnee von gestern. Dahingeschmolzen im Streusalz auf der Überholspur des modernen Lebens. Warum  ist das so?

 

Konditionierung – die Achillesverse der Veränderung

 

Warum laufen wir in null Komma nichts wieder in der alten Spur – wo wir es doch eigentlich besser wissen, und anders machen wollten?

Wir wählen gute Vorsätze zwar bewusst, doch unser bewusster Geist macht nur 5 % unseres Selbst aus. 95% bestehen aus unterbewusster Programmierung, in denen der Körper zum Geist geworden ist. Wir agieren im überwiegenden Maße aufgrund unserer Konditionierung.

 

Wenn wir den analytischen Geist hinter uns lassen und auf das Betriebssystem der unterbewussten Programmierung zugreifen, können wir aus neuen Gedanken neue Ergebnisse machen und dadurch unser Schicksal verändern.

 

Bei der Konditionierung geht es entscheidend um Assoziationen. Darum, was uns z.B. durch Erziehung, Kultur und Sozialisierung beigebracht wurde, welche Verhaltensweisen wir aufgrund unserer Erwartungshaltungen an den Tag legen – und war fällig automatisch und unbewusst.

 

Konditionierung erzeugt durch Assoziation zwischen Erinnerungen und Erwartungen unterbewusste Verhaltensweisen

 

Durch gewisse Belohnungs- und Bestrafungssysteme werden wir auf ein bestimmtes Verhalten hin trainiert. Wir legen bestimmte Erwartungen in unser Verhalten: Wer brav ist, fleißig und folgsam, wird gelobt und belohnt. Wer nicht folgt wird entsprechend sanktioniert. Das lernen wir von Klein auf.

Wir sind in unserem Verhalten also ordentlich sozialem Druck ausgesetzt – und die gemachten Erfahrungen sind uns in Fleisch und Blut übergegangen. Je stärker die Konditionierung ist, desto weniger können wir diese Prozesse bewusst steuern und desto automatischer läuft die unterbewusste Programmierung ab. Unsere Erfahrungen haben Spuren hinterlassen. Wir agieren aus dem Gefühl heraus. Gefühle lenkt unser Verhalten auf Basis der in der Vergangenheit gemachten Erfahungen. So tragen wir das Gestern in die Zukunft.

 

Erhebliche Veränderungen durch Bewusstheit

 

  • WAS wir lernen,
  • WIE wir unsere Erfahrungen sprachlich ausdrücken
  • WELCHE Bedeutung wir unseren Überzeugungen beimessen

…das alles wirkt sich auf unsere willentlichen Absichten aus. Schwache Absicht – schwache Resultate. Starke Absicht – starke Resultate. Um dem Leben eine wundervolle Wendung zu geben, ist es wichtig, Neues zu lernen, Erfahrungen auszudrücken und sich ernsthafte Gedanken über die Bedeutung zu machen, die wir unseren Überzeugungen beimessen.

 

Tatsächliche Veränderung durch Neukonditionierung

 

Denken, Glauben, Fühlen bestimmen unseren inneren Seinszustand. Unser Ich kann auf einen neuen Geist reagieren, wenn wir unseren Seinszustand wahrhaftig verändern. Dazu gehört zunächst das Denken zu verändern durch eine Neuausrichtung von:

  • Konditionierung
  • Erwartung
  • Bedeutung

 

Konditionierung

 

Findet statt, wenn eine Erinnerung aus der Vergangenheit (folgen satt querulieren) mit einem Ergebnis (Lob satt Strafe) assoziiert wird, weil wir diese Erfahrung schon oft gemacht haben.

 

Erwartung

 

Kommt in Spiel, wenn wir ein bestimmtes Ergebnis im Geiste vorwegnehmen – das Resultat also gedanklich vorhersehen

Solange ich tue, was der Chef, der Partner, die Mutter, die ganze Gesellschaft von mir verlangen, lassen sie mich in Ruhe. Wenn ich ausschere, bricht Unfrieden aus. Das will ich nicht. Also verzichte ich lieber auf meine Bedürfnisse, füge und „opfere“ mich des lieben Friedens willen. Statt meiner Vorhaben zünde ich mir eine Zigarette an – Scheiß auf den guten Vorsatz, endlich mit dem Rauchen aufzuhören – und füttere meine Nerven mit Nikotin, welches den Botenstoffs Dopamin im Gehirn freisetzt, der das Belohnungssystem aktiviert.

Um Veränderung zu bewirken, darfst du zunächst die Erwartungshaltung umpolen und dich gedanklich auf neue Ergebnisse einstellen. Dann ist Mut gefragt, Veränderungen durchzuziehen, um neue Konditionierungen zu verankern (Mut wird belohnt. Tatkraft zahlt sich aus. Erfolg stellt sich ein – und damit Ruhm und Ehre …)

 

Bedeutung

 

Wenn wir einer Handlung eine neue Bedeutung, sprich einen neuen Sinn verleihen, steht eine willentliche Absicht dahinter.

Der Raucher lässt das Rauchen sein, weil er sein Belohnungssystem nicht mehr künstlich übers Ohr hauen will. Es funktioniert, weil er sich statt der Zigaretten seine Vorhaben zuwendet und seine Träume erfolgreich umsetzt.

 

Gedanken werden Wirklichkeit.  Wenn du deine Konditionierungen, Erwartungs- und Bedeutungshaltung hinsichtlich deiner Vorhaben positiv ausrichtest, dann schreibst du im Jänner – und in jedem darauffolgenden Monat am Happy End des 12. Kapitels im Drehbuch deines Jahres. Das ist die einzige Gewissheit, die du braucht, um den Mut zu entwickeln, aus deinen Träumen was zu machen.

 

Und deshalb: Mach es gut!

Deine Bella


Wie geht es weiter?

 

Im nächsten Schritt geht es darum, wie Gedanken mit dem Gehirn und dem Körper interagieren und wir dadurch quasi genetisch unser Schicksal selbst in die Hand nehmen. Dazu folgt ein eigener Artikel.

Das Vorhaben dieses Blogs ist es, dich zu unterstützen. Er soll dir helfen, deinem Leben ein wundervolle Wendung zu geben, indem du die Träume realisiert, die dir am Herzen liegen.

Dafür steh ich dir auch in diesem Jahr mit Rat und Tat zur Seite zu Themen und Schlagworten wie

  • Die Macht der Gedanken
  • Die Trends der neuen Arbeitswelt
  • Digitalisierung der Arbeitswelt – dein Nutzen, deine Chancen
  • Selbständigkeit – Die Berufung erfolgreich als Beruf ausüben
  • Persönlichkeitsentwicklung und Selbstmanagement
  • Organisationsentwicklung (Zeitmanagement, Arbeitsorganisation …)
  • Marketing, Kommunikation und Werbung
  • Geld und Geldbewusstsein

Jetzt bist du dran: Welche Themen brennen dir unter dem Nagel? Welche Fragen möchtest du gerne beantwortet haben?

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