Textsünden: 5 Fehler, warum Texte nicht gelesen werden

TextsündenOb man sie nun spricht oder schreibt: Texte sind das Mittel der Kommunikation. Und Kommunikation verbindet. Manchmal klappt das aber leider nicht wie erhoft. Wenn Texte nicht gelesen werden, kann es an diesen 5 Textsünden liegen:

Der Artikel besteht aus 3 Teilen

 

Teil 1

1) Die Überschrift zieht nicht

2) Taktlosigkeit gegenüber dem Leser

Hier geht es zu Teil 1

 

Teil 2

 

3) Leeres Blabla Floskeln und Phrasen

Hier geht es zu Teil 2

 

Teil 3

Textsünden: 5 Fehler, warum Texte nicht gelesen werden
und wie du sie behebst

 

4) Textsünden: Ungereimtheiten im Text

 

Viele Werbetexte vermitteln nur Produkteigenschafen und liefern dem Leser weder Vorteile noch Nutzen. Behalte dir diese 3 Worte in Erinnerung – in dieser Reihenfolge – als roten Faden durch deinen Werbetext: Versprechen – Bild – Beweis

Die Lösung: Architektur und Textstruktur

 

Architektur: Versprechen – Bild – Beweis

 

Menschen kaufen aus emotionalen Gründen und wollen ihre Entscheidung rational begründen. Ein Kunde will wissen, was er vom Angebot hat. Welchen vorteil oder Nutzen ihm winkt. Er kauft nicht den Nagel, er kauft das Bild an der Wand. Der Nagel ist nur das Mitteln zum Zweck.

Beim Werbetexten gilt: Verkaufe dem Kunden nicht das Mittel (Nagel) sondern das Ergebnis (Bild an der Wand). Mach dem Leser ein Versprechen, dem er nicht widerstehen kann. Schilder bildhaft, welche Vorteile und Nutzen er aus deinem Angebot zieht und beweise deine Behauptungen durch Erfahrungsberichte zufriedener Kunden, Zahlen, Fakten, Daten, Expertenmeinungen.

 

Textaufbau und Struktur

 

Die häufigsten Probleme:

  • Argumente sind nicht in der richtigen Reihenfolge
  • Logische Probleme werden nicht ausreichend erklärt
  • Text macht kein Versprechen, liefert keine Vorteile; nur Eigenschaften
  • Verklausulierte und komplizierte Texte; Schachtelsätze
  • Fremdworte, zusammengesetzte Hauptworte (Befindlichkeitsqualität, Optimierungspotenzial)
  • Bildleere Worthülsen (wir bieten Lösungen höchster Effizienz)

 

Die Lösung:
Nimm die Perspektive des Lesers ein

 

Wenn du deinen Text geschrieben hast, überarbeite ihn nach folgenden Kriterien:

  • In welcher Reihenfolge soll der Text gelesen werden?
  • Will man das lesen; ist es interessant?
  • Berührt der Text die Kaufemotion?
  • Was wird wie versprochen?
  • Sind die Argumente in der richtigen Reihenfolge?
  • Kann man den Argumenten folgen?
  • Kann man das verstehen?

 

Guter Text spricht

 

  • die Motive,
  • Einstellungen, Überzeugungen
  • Interessen und
  • Codes/Werte der Zielgruppe an

Gute Texte stellen Fragen. Genau die Fragen, die auch die Zielgruppe stellen würde. Meist sind es die unangenehmen, konkreten Fragen, die direkt zum Problem führen. Die Leser fühlt sich dadurch berührt. Fragen verlangen nach Antworten und genau das ist der Grund zum Weiterlesen.

Bei Sachtexten, Nachrichten und Geschäftsbriefen wird Sparsamkeit im Ausdruck bevorzugt. Das darf aber nicht zur Flucht in abstrakte Begriffe führen. Dann nämlich erstickt alles Lebendige. Schreiben Sie konkret, nicht allgemein.

Gute Texte berühren die Zielgruppe emotional. Sie zeigen dem Leser, das der Verfasser über seine Überzeugungen, Einstellungen, Motive, Wünsche und Ziele bescheid weiß, diese ernst nimmt und Lösungen bietet.


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5) Textsünden: Texte und ihre formalen Schwächen

Negativschrift:

 

Weißer Fließtext auf dunklem Hintergrund ist schwerer zu lesen, als schwarze Schrift auf hellem Hintergrund. Besonders anstrengen für das Auge wird es, wenn Negativschrift über Hintergrundbilder gelegt wird. Dann will man sich mit dem Text gar nicht erst auseinandersetzen, weil es schwer ist, Schriftzeichen zu entziffern.

Lösung:

Fließtext in dunkler Schrift auf hellen Hintergrund setzen.

Schriftgröße, Zeilenabstand

 

Je kleiner die Schrift, je schwerer zu lesen. Je enger der Zeilenabstand umso mehr verschwimmt der Textblock vor dem Auge. Daher, große Letter und genügend Zeilenabstand. Für Blogartikel, Newsletter mindestens 14 Pk. verwenden. Auf einen angenehmen Zeilenabstand achten. In Textverarbeitungsprogrammen hat man die Wahl zwischen einfachem, eineinhalbfachem oder doppeltem Zeilenabstand. In Grafikprogrammen lässt sich der Zeilenabstand manuell regulieren. Bei einer 14 Pk.-Schrift beträgt der einfache Zeilenabstand standardmäßig 16,4 Pk. bzw. bei einer 12 Pk.-Schrift, 14,4 PK.. Hier kann man den Zeilendurchschuss individuell vergrößern oder minimieren.

 

Lösung:

Schriftgröße und Zeilenabstand auf Lesergewohnheiten und Zielgruppe abstimmen. Ältere Menschen sehen schlechter und bevorzugen daher gößere Schriftscnitte.

 

Typografie:

 

Die Wahl zwischen zwei Schriftarten – Antiqua und Grotesk.
Eine Antiqua-Schift ist zB. Times New Roman. Merkmal: unterschiedlichen Strichdicken und abschließenden Endstrichen, den Serifen. In langen Print-Texten ermüden die Antiquaschriften das Auge weniger beim Lesen. Für das Lesen am Bildschirm gilt das hingegen nicht. Da erschweren die Seriven das Lesen. Für Websiten, Newsletter, E-Mails daher Grotesk-Schriften (mit einer geometrischen Grundform) verwenden – wie Arial, Helvetica.

Lösung:

Verwende für Printmedien Antiqua-Schriften (wie Times New Roman) und für Web Grotesk-Schriften (zB. Arial)

 

Mach es gut!

Deine Bella


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