Erfolgreiche Texte: 5 Fehler, wenn Texte nicht gelesen werden

erfolgreiche TexteWenn es darum geht, erfolgreiche Texte für ihre Webseiten, Produktfolder oder Unternehmensprofile zu produzieren, höre ich von meinen Kundinnen und Kunden oft: „Das liest doch sowieso keiner.“ Das wäre dann blöd. Denn es wäre so, als ob man einen stummen Verkäufer  beschäftigt. Es bringt nix … Doch Texte wie Verkäufer haben eine klare Aufgabe in deinem Unternehmen: Aus Interessenten Kunden machen.

Jeder der beruflich schreibt, möchte, dass seine Texte auch gelesen werden. Nur leider scheint das nicht so einfach. Warum landen die einen Texte ungelesen in der Versenkung, während andere geradezu verschlungen werden? Warum ziehen machnche Texte gar nicht, während andere laufend neue Kunden bringen? Was macht erfolgreiche Texte denn aus?

 

Teil 1

5 Fehler, warum Texte nicht gelesen werden
und wie du sie behebst

 

 

Es gibt 5 Hauptschuldige, wenn Texte nicht zünden. Hier stelle ich dir die fünf häufigsten Textpannen vor, und wie du sie vermeiden kannst.

1) Problem: Die Überschrift zieht nicht

 

Mit der Überschrift steht und fällt der ganze Text. Die Überschrift ist der erste – und vielleicht der letzte – Eindruck, den ein Leser von dir gewinnt. Wenn die Überschrift nicht prickelt, wird der Text gar nicht gelesen.

Reizvolle Überschriften erregen Aufmerksamkeit durch Neugierde und Nutzen. Sie machen ein unwiderstehliches Versprechen oder bringen eine revolutionäre Idee.

Die Lösung
3 Methoden für prickelnde Überschriften

 

Die „Wie du …“ bzw. „So …“-Überschrift

 

Anleitungsüberschriften sind die einfachste Art, Headlines zu texten und dabei pure Magie. Sie liefert dem Leser das Versprechen, im Text die Lösung auf ein Problem zu erfahren. Das weckt die Neugierde und verspricht einen eindeutigen Nutzen. Außerdem ordnen diese Überschriften die Leser einer bestimmten Zielgruppe zu. Als Leserin weiß ich sofort, was für mich drin ist. Bin ich an dem Thema interessiert, werde ich den Artikel neugierig lesen.

  • „Wie du mit Facebook neue Kunden gewinnst“
  • „So wird deine Haut unwiderstehlich straff und schön“

 

Die News-Überschrift

 

Du hast Neuigkeiten zu berichten, pack sie in die Überschrift. Das ist die zweitbeste Methode Headlines zu texten. Neugierde ist eine der stärksten Emotionen. Sie motiviert Menschen der Neuigkeit auf die Spur zu kommen. Kann ja nicht sein, dass andere dann mehr wissen sollten als man selbst. News erregen Aufmerksamkeit, stimulieren die Neugierde und versprechen einen Vorsprung. Am neuesten Stand der Information sein, mitreden können (sich wichig fühlen, dazugehören – ist die Emotion, die Antriebskraft dahinter), das bewegt Menschen, den Text hinter der Überschrift zu lesen.

  • „Revolution Dermabrasion: Sag deinen Altersflecken adé“
  • „Vorgestellt: der neue Audi Q6 – Fahrberichte, Tests, Bilder“

 

Die Zahlen-Überschrift oder List-Post genannt

 

Leser lieben sie. Sie wissen sofort, was für sie drin ist.  Zahlen-Headlines sind leicht zu schreiben und liefern außerdem den roten Faden durch den Text.

  • 7 Tipps um mehr Kunden zu gewinnen
  • 5 Schritte zum perfekten Webauftritt
  • 3 Geheimnisse für unwiderstehlich straffe Haut

Texte

 

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2) Problem: Taktlosigkeit gegenüber dem Leser

 

Gute Texte sind nicht nur eine Stilfrage, sondern auch eine Frage des Takts. In vielen Texten sprechen die Unternehmer nur über sich und nicht zum Kunden. Vor allem Chefs mögen es oft allzugerne, die eigene Kompetenz, ihre Errungenschaften und Vorzüge gegenüber Konkurrenten ins rechte Licht zu rücken. Und die Texter und Mitarbeiterinnen der Marketingabteilung sehen sich dann mit der Aufgabe konfrontiert, verbal den Weihrauchkessen zu schwingen. Dann steht im Text nur drinnen, was Entscheider lesen wollen. Die Kunden aber interessiert das wenig. Eigenlob stinkt, sagt man so schön. Also: Niemand mag Texte in denen Unternehmen vor allem eines tun: sich selbst gut finden. Gegenüber dem Kunden ist das respektlos. Die Einzigen, die das lesen wollen, sind die Auftraggeber selbst.

 

Die Lösung
Die Perspektive der Leser einnehmen

 

Erfolgreche Texte durch mehr Sie/Du – weniger ich/wir

 

Achte bei Firmenportraits auf der Website, bei Mailingtexten, in Blogs oder Newslettern darauf, möglichst schon im ersten Absatz eine Leseransprache unterzubringen. Schreib nicht „wir sind so toll“ und „dies und jenes können wir so gut“ … Denn das klingt nach Selbstlob. Schreib, was für den Leser, den potenziellen Kunden,  drin ist. Die Aufgabe beim Texten ist, die guten Eigenschaften des Unternehmens und seiner Angebote in Vorteile und Benefits für die Kunden zu übersetzen. Leser und Kundinnen wollen sich nicht Gedanken machen müssen, was „wir haben 10 Jahre Erfahrung und jede Menge Fachknowhow“ für sie bedeutet. Das ist ihnen aber zu anstrengend. Sie wollen es gesagt bekommen. Sie wollen wissen, was für sie drin ist – und zwar klar deutlich.


Bella Bley

 

Brauchst du Hilfe beim Texten? Hier kannst du mit mir Kontakt aufnehmen.

 


Die Realtiät des Lesers/der Leserin

 

Die Leser eines Blogs, eines Werbetextes oder Newsletters haben ein Problem. Oder sind auf der Suche nach Antworten. Sie lesen sich nicht wahllos durchs Internent, weil ihnen gerade fad ist. Sie brauchen irgendwelche Informationen oder Ermunterung. Kurz: Sie lassen sich auf einen Text ein, weil sie sich für sich selbst interessieren und hoffen, irgendwo auf Antworten und Lösungen zu stoßen. Sie erwarten sich, Vorteile zu erlangen, einen Nutzen aus dem Text zu ziehen.

Für dich als Texter bedeutet das, das „Kind beim Namen zu nennen“. Worum gehts? Geht es um einen Sprachkurs, Wanderurlaub, Kosmetiktipps, Typberatung, Eheberatung … nenn die Sache beim Namen. Dann beschreibe das Problem oder das große Ziel, das den Lesern, den zukünfitgen Kunden, auf der Seele brennt. Schreib sinnlich, dass ein lebendiges Bild vor ihren geistigen Augen ensteht. So fühlen sie sich angesprochen und verstanden. Leser möchten spüren, dass der vorliegende Text sie betrifft und Lösungen bereit hält. Dann lesen sie ihn.

 

Auf Augenhöhe kommunizieren

 

Niemand mag Texte von oben herab. Egal, ob sie gesprochen oder schriftlich daherkommen. Wenn Texte anschwellen wie Politikerphrasen, vor Fremdworten nur so strotzen und nur den Zweck erfüllen, möglichst Eindruck zu schinden, sind sie völlig daneben. Die Leser fühlen sich in die Ecke gedrängt oder für dumm verkauft. Warum sollten sie sich durch so einen Text quälen? Hier erfährst du: Wie du eine persönliche Verbindung zu deinen Lesern schmiedest.

 

Teil  2

 

Der zweite Teil dieses Beitrags behandelt den Punk:

3) Leeres Blabla – Floskeln und Phrasen: Wie du stattdessen konkret und lebendig schreibst, sodass sich die Leser ein Bild machen können und Lust auf dein Angebot bekommen.

 

im Teil 3

 

erfährst du, wie du Ungereimtheiten im Text und formale Schwächen ausmerzt.

4) Ungereimtheiten im Text: Wie du den Text aufbaust und Argumente logisch und nachvollziehbar reihst

5) Formale Schwächen: Über Schriftarten, Größen und Farben


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