Die 5-Sekunden-Formel bringt deine Message auf den Punkt

5-Sekunden-FormelDu möchtest dein Unternehmen bekanntmachen. Deine Leistungen und Angebote verbreiten. Dein Wissen und Können teilen, Infos weitergeben und Mehrwert stiften. Kurz, du hast eine Message – und die soll bei deinen Lesern ankommen. Unmittelbar, klar und knackig. Damit deine Texte Aufmerksamkeit erregen, hilft dir die 5-Sekunden-Formel.  Denn, wir haben ja alle nicht viel Zeit. Bei der ganzen Reizüberflutung durch die ständig steigende Medienflut; eh schon wissen …

Ob du nun einen Newsletter raus bringst, einen Blockartikel schreibst, einen Facebook-Post, PR-Artikel, Anzeigen- oder Einladungstext machst, es geht immer darum, die Lesern von deiner Sache zu begeistern. Dafür heißt es klarmachen, worum es geht. Was für sie drin ist. Damit sie schnell auf deine Message anspringen.

 

Die 5-Sekunden-Formel

 

5 Sekunden – und du hast einen Leser gewonnen, oder ihn für immer verloren. 5 Sekunden entscheiden darüber, ob sich eine Zielperson für deinen Text interessiert, oder nicht. Ob sie sich angesprochen fühlt, oder nicht. Ob sie das Gefühl hat, dass hier etwas für sie drin ist, oder nicht …

Bring deine Message auf den Punkt. Errege Aufmersamkeit. Schüre Neugierde. Schreib knackige Texte und gewinne mehr Leser. Die 5-Sekunden-Formel hilft dir dabei. Damit baust du den Kreis deiner Interessenten, Fans und Kunden aus.

 

1) Zugkräftige Betreff- / Schlagzeile

 

Die Überschrift  ist der Aufhänger deines Textes“

80% deiner Leser gewinnst (oder verlierst) du über die Betreff- bzw. Schlagzeile.
Der Überschrift kommt damit die größte Bedeutung beim Texten zu. Wenn deine Schlagzeile nicht zieht, wird der Text erst gar nicht gelesen. Deine Leute erfahren dann nie, was hier Tolles für sie drin gewesen wäre. Widme der Schlagzeile besonders viel Aufmersamkeit und hänge deinen Lesern einen guten Köder an die Angel.

 

Die Headline fasst das Wichtigste zusammen:

Wer sich angesprochen fühlen soll
Worum es im nachfolgenden Text geht
Welche Nutzen und Vorteile auf den Leser warten

Texte eindeutig einer Zielgruppe zuordnen

Mache klar, wen du anspricht. Wenn sich dein Text an Mentaltrainerinnen wendet oder an Diabetiker, Pollenallergiker oder Schriftstellerinnen, dann nenne diese Begriffe bereits in der Betreff- oder Schlagzeile. Betroffene Personenkreise fühlen sich dadurch unmittelbar angesprochen und fühlen sich elektrisiert. Sie wollen wissen, was hier für sie drin ist.

Ziel des Textes

Mache klar, worauf der Text abzielt. Handelt es sich um eine Einladung, Preisaktion, ein Gewinnspiel oder eine neu Information? Der Leser will wissen, was du ihm lieferst. Wenn du dein Know-how mit ihm teilst, dann lege einen Köder aus, der ihm schmeckt. Wecke seine Neugierde, damit deinen Text verschlingt, um auf die Antwort zu stoßen.

Nutzen und Vorteil

Leser fragen sich stets: Was ist hier für mich drin? Mach klar, welche Vorteile und Nutzen dein Text enthüllt. Welche neue Information wird mir zuteil, die ich vorher noch nicht hatte? Welche News darf ich nicht verpassen? Was können andere, was ich nicht kann? Wie macht man dies oder jenes bloß. Was habe ich davon, wenn ich dieser Einladung folge, das Angebot beanspruche, am Gewinnspiel teilnehme etc.?

 

2) Die 7 W-Fragen beantworten

Beseitige alle offenen Fragen und Zweifel in deinem Text, indem du diese 7 W-Fragen beantwortest:

Wer – Was – Wann – Wo – Wie – Warum – Wozu

Bonus-Info gegen Schreibblockaden:

Wenn du vor dem Texten stichpunktartig für dich diese 7 W-Fragen beantwortest, hast du schon den Leitfaden für Schreiben parat. Der Text geht dir dann viel flüssiger von der Hand, ist in der Folge meist nachvollziehbar und klarer zu lesen.

3 ) Textaufbau

Merke! Das wichtigste kommt zuerst.

Sag, was Sache ist; ohne Umschweife. Direkt zum Einstieg.

Erklärungen, Erläuterungen und Hintergrundinformationen werden nachgereiht und sind die Leser erst relevant, wenn sie den Köder gebissen haben.

Aufbauschema von Texten:
  • Kopfzeile: Logo/Markenzeichen oder Foto
  • Datum
  • Titel mit Kernaussage
  • Vorspann – 3 bis 4 Sätze mit allen wichtigen Details
  • Fließtext:
  • Absatz: Die wichtigste Info zuerst: Wer-Was-Wann-Wo?
  • Erläuterungen und Erklärungen, Zitate etc. in die nachfolgenden Absätze: Wie-Warum-Wozu?
  • Hindergrundinfo in den letzen Absatz.
  • Kontaktdaten: Name, Telefonnummer, E-Mailadresse
  • Weblinks
  • PS

5-Sekunden-Formel

4) Textstruktur:

In der Kürze liegt die Würze. Mach es klar und einfach zu lesen.

Ein Satz – eine Aussage.
Ein Absatz – eine Botschaft.
Kurze Sätze.

Schreib durchschnittlich nicht mehr als rund 12 Worte pro Satz. Vermeide Schachtelsätze und Wortschlangen. Sie gestalten das Lesen und Verstehen schwierig. Die Leser steigen dann aus, weil sie es zu mühsam finden …

 

5) Zwischenüberschriften

Gliedere längere Texte in leicht verdauliche Häppchen und garniere sie mit Zwischenüberschriften.

Emil Eilig will schnell Überblick erlangen und scannt den Text anhand der Überschriften. Emma Eifrig will alles genau wissen und möchte ausführliche Informationen gut sortiert und nachvollziehbar lesen.

Emil Eilig, der Textscanner

Entlang der Zwischenüberschriften können eilige Lesertypen über den Text fliegen, ihn scannen und sich einen Überblick verschaffen. Wenn sie dem Zusammenhang etwas Interessantes entnehmen, steigen sie gerne tiefer in den Text ein.

Emma Eifrig, die gewissenhafte detailinteressierte Leserin

Eifrige Lesertypen sind an Detailinformationen interessiert und möchten diese gut sortiert und leicht verständlich konsumieren.

 

Zusammenfassung:

Wie du in 5 Sekunden bei deinen Lesern Neugierde weckst und sie zum Lesen deiner Texte animierst: Bringe deine Message auf den Punkt.

Die 5-Sekunden-Formel im Überblick:

  • Schreibe eine unwiderstehliche Betreff- bzw. Schlagzeile, die den Text einer bestimmten Lesergruppe zuordnet, klar macht, worum es geht und Vorteile und Nutzen verspricht
  • Beantworte in deinem Text die 7 W-Fragen: WER-WAS-WANN-WO-WIE-WARUM-WOZU
  • Das Wichtigste zuerst: Kernaussage. Essenz. Nachfolgend Vertiefungen und Hintergrundinformationen
  • Schreib einfach und klar. Ein Satz – eine Aussage. Ein Absatz – eine Botschaft. Rund 12 Worte pro Satz.
  • Gliedere längere Texte mittels Zwischenüberschriften, die die Kerninhalte des Textes kurz und knackig zusammenfassen.

Gutes Gelingen beim Schreiben deiner Texte!

 

Mach es gut,

 

Deine Bella

 

PS: Kennst du den Columbo-Effekt beim Texten?
Hast du eine Idee, worum es sich dabei handelt? Teile deine Anregungen mit uns in den Kommentaren.

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