5 Erkenntnisse warum wir unser Schicksal selbst in der Hand haben

SchicksalEs gibt Dinge im Leben, gegen die ist kein Kraut gewachsen, heißt es. Das sei Schicksal. Diese Schwierigkeiten hätten Opa und Oma schon gehabt, wie Mama und Papa auch. Und selber hängt man im selben Schlamassel fest. Ob das nun Geldprobleme sind oder Misserfolge, Beziehungsprobleme, Gesundheitsthemen, doofe Charaktereigenschaften, Dummheiten … egal. Das sei erblich bedingt. Mieses Karma. Basta. Pech gehabt.

Denkste! Nach neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft gilt es als belegt, dass wir die Macht und die Fähigkeit haben, unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Wir sind unseren Anlagen nicht hilflos ausgeliefert.

Wir müssen nicht tatenlos zusehen, wie das Schicksal mit uns Schlitten fährt, sondern haben das Ruder selbst in der Hand. Der Schlüssel dazu ist Bewusstsein.

 

5 Erkenntnisse wie wir unser Schicksal selbst in die Hand nehmen und ein Leben in Frieden, Freude, Gesundheit, Glück und Erfolg schaffen

 

  1. Wir sind unseren Genen nicht hilflos ausgeliefert
  2. Funktionsweise des Gehirns
  3. Wie Gehirn und Körper zusammenarbeiten
  4. Durch neue Gedanken verändern wir uns: neurologisch, chemisch und genetisch
  5. Was das für dein Leben bedeutet

 

1)  Wir sind unseren Genen nicht hilflos ausgeliefert

 

Anlagen und Programme. Wie bei einem Laptop sind auch bei uns gewisse Programme angelegt. Sie werden quasi vorab installiert und mitgeliefert. Aber wir sind an diese Programme so wenig gebunden, wie ein Rechner. Wir können sie deinstallieren, Neue installieren, umrüsten und aufrüsten nach Herzenslust.

Wir sind dem Staus Quo unserer Erbanlagen nicht verpflichtet. Vielmehr ist es so, dass wir unser Schicksal sowieso durch unser Denken und Tun ständig beeinflussen, formen und entwickeln. Wie wir das machen, positiv oder negativ, förderlich oder hinderlich für unser Dasein, das liegt allein an uns.

Teilweise sind wir ins unseren alten Mustern so sehr verhaftet, dass wir es gar nicht merken. Unser ganzes Alltagsverhalten, es scheint uns selbstverständig. Wie sollte man da was ändern? Ohne Impuls ist es schwer, den Kreislauf dieser Routine zu druchbrechen. Die Kreativtage sind eine tolle Gelegenheit, aus dem Alltag auszubrechen und auf herrlich lustvolle Art und Weise, sich selbst neu zu erfinden. folder-a5-kreativ-tage-2017

Leben ist nichts Vorgegebenes oder etwas Statisches. Ständig brodelt unser ganzer Körper vor Veränderung. Auch nur wenige Gene sind statisch. Die meisten werden durch Impulse aus unser Umwelt ein- und ausgeschaltet. Zu diesen Signalen zählen auch Gedanken, Überzeugungen und Emotionen, die sich im Gehirn ausbilden. Das heißt, wir haben es großteils selbst in der Hand.

Im Artikel Vorhaben – wovon wir träumen und was wir daraus machen, geht es darum, wie wir unseren Seinszustand durch Konditionierung, Erwartung und Bedeutung kreieren.

In diesem nächsten Schritt geht es nun darum, wie Gedanken mit dem Gehirn und dem Körper interagieren und wir dadurch quasi genetisch unser Schicksal selbst in die Hand nehmen.

 

2)  Funktionsweise des Gehirns

 

Das Gehirn besteht zu mindestens 75 Prozent aus Wasser. Ein paar Milliarden Nervenzellen (Neuronen) liegen lose in dieser wässrigen Umgebung. Diese Gehirnzellen sehen aus wie Eichen im Winter mit wehenden Ästen und einem Wurzelgeflecht, das sich mit dem von anderen Nervenzellen verbinden und wieder lösen kann. Eine einzelne „Eiche“ kann Tausende bis Hunderttausende solcher Wurzelverbindungen aufweisen. Je nachdem, an welchem Ort sie im Gehirn angesiedelt ist.

Gehirnzellen / Neuronen (Bild: Pixabay)

Das denkende Gehirn (Neokortex) weist rund 10.000 bis 40.000 Verzweigungen pro Nervenzelle auf.

Milliarden Minikomputer im Kopf

 

Jede dieser Zellen ist so etwas wie ein kleiner Minicomputer mit über 60 MB RAM. Sie kann ungeheure Datenmengen verarbeiten.

Wenn wir etwas Neues lernen, stellen die Gehirnzellen gleich sympathische Verbindungen her und tauschen untereinander elektrochemische Informationen aus. Die Stellen zwischen den Zellen, wo der Informationsaustausch stattfindet, heißen Synapsen. Durch Lernen entstehen laufend neue Synapsen. Mit der Zeit werden diese durch Erinnerung fest miteinander verschweißt. Erinnerung ist damit so etwas wie eine Ehe zwischen Nervenzellen, und die Synapsen sind die Ringe, die sie verbinden.

 

Denken ist ein chemischer Prozess

 

Gedanken setzen im Gehirn ein Gemisch aus chemischen Subtanzen frei, Neurotransmitter wie z.B. die Glückshormone Serotonin oder Topamin. Beim Denken wandern sie von einem Ast der Eiche (Gehirnzelle/Neuron) über die Synapsen zu der Wurzel einer anderen Gehirnzelle.

Wenn der Neurotransmitter die Synapsen passiert hat, feuern die Nerven- bzw. Gehirnzellen einen elektrischen Informationsblitz ab.

Wiederholen wir die gleichen Gedanken, feuert sie immer auf dieselbe Weise und verstärkt dadurch ihre Beziehung. So wird ein Pfad angelegt und beim nächsten Informationsfeuer das Signal leichter übertragen. Die im Gehirn hinterlassenen Spuren lassen sich lesen. Das Gehirn bildet tatsächlich physische Nachweise, dass etwas nicht nur gelernt, sondern auch erinnert wurde. Wir haben uns das Gelernte eingeprägt.

 

3)  Wie Gehirn und Körper zusammenarbeiten

 

Wenn ganze Eichenwälder (Gehirnzellenverbände) aufeinander abgestimmt feuern, um einen neuen Gedanken zu stützen, wird eine weitere chemische Verbindung – ein Protein – in der Nervenzelle produziert. Dieses Protein wandert in den Zellkern (Nukleus – das Zentrum der Zelle) und landet da in der DNA, wo es mehrere Gene sozusagen „einschaltet“.

 

Proteinproduktion

 

Aufgabe der Gene ist die Proteinproduktion. Werden Gedanken und Erfahrungen also oft genug wiederholt, stellen die Gehirnzellen zum einen verstärkt Verbindungen untereinander her. Was sich auf die Funktionen auswirkt. ZB. Sprachbegabung, technisches Verständnis, künstlerisches Talent, Orientierungssinn, Vorstellungsvermögen, Intelligenz, Kreativität, Musikalität etc.

Zum anderen stellen sie insgesamt mehr Verbindungen her. Und das wirk sich dann auf die Struktur aus. Weil der Teil des Gehirns und der zugehörigen Körperfunktionen dann besser ausgeprägt, muskulöser ist, als andere Areale, die nicht in dem Ausmaß beansprucht werden.

Trainierte Gehirn-, Körper- und Daseinsfunktionen werden durch Beanspruchung also besser ausgebildet als, die, die nicht benützt werden und deshalb verkümmern. folder-a5-kreativ-tage-2017

 

Motor für unsere Handlungen

 

Wenn wir überwiegend nörgeln, uns sorgen und ängstigen, trainieren wir die Gehirnzellen, Sinne und Emotionen, die mit Problemen, Krisen und Dramen in Verbindung stehen. Durch den Fokus und die Ausrichtung auf Schwierigkeiten, schaffen wir Schwierigkeiten.

Wenn wir uns überwiegend mit Freude und Erfolg befassen, mit Chancen, Mut und Zuversicht, bilden wir Fähigkeiten und Tatkraft aus und handeln, wo andere ängstlich zögern.

 

4)   Neue Gedanken verändern wir uns – neurologisch, chemisch und genetisch

 

Wann immer wir gleichbleibende Gedanken denken, verstärken wir die Prägung – neurologisch, chemisch und genetisch. Das gilt für alte destruktive Gedanken wie für neue konstruktive.

 

Wir alle formen unseren kompletten Seinszustand selbst durch
  • die Gedanken, die wir denken
  • die Emotionen, die wir fühlen,
  • die Ansichten, die wir hegen
  • und die Zustände die wir erleben

 

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Am Tagen gehen uns rund 60.000 – 70.000 Gedanken durch den Kopf. 90 Prozent davon sind genau die gleichen tags zuvor: Warum wir unsere Geldprobleme nicht in den Griff bekommen. Warum es in der Partnerschaft nicht klappt. Dass wir den Job hassen und wir uns wie Looser fühlen. Dass wir uns vor Terror und Krisen fürchten, die uns tagtäglich medial serviert werden … Das heißt, treiben großteils auf Autopilot durch unser Dasein und haben den Steuerknüppel aus der Hand gelegt.

Schicksal

Aufgrund dieses Prozesses bleibt auch die Biologie die Gleiche

 

Selbst wenn wir auf Veränderung hoffen, verändert sich nichts, wenn wir fortlaufend das alte Programm wiederholen. Die Wiederholung der gewohnten Muster, die ständig gleichen Gedanken, führen in die gleichen Handlungen und zu den gleichen Emotionen. Sie erzeugen dieselben Gehirnaktivitäten, die dieselben Schaltkreise aktivieren und dieselben chemischen Stoffe im Gehirn produzieren, welche auf immer selbe Weise die Körperchemie beeinflussen. Diese chemischen Verbindungen senden denselben Genen die gleichen Signale. Und wir sind dann auch morgen noch die gleichen (Nörger, Looser, Miesepeter), die wir gestern schon waren.

 

Evolution – Entwicklung

 

Sich Gedanken über Dinge zu machen, führt zu Wahlmöglichkeiten. Wahlmöglichkeiten führen zu Entscheidungen, die dann bestimmte Verhaltensweisen und Erfahrungen nach sich ziehen. Diese erzeugen Emotionen. Und die erleben Gefühle inspirieren wiederum zu einem bestimmten Denken. Das ist Evolution.

 

Bricht man aus den alten Bahnen aus, indem man aufhört …
Kreativtage

Kreativtage

  • Nachrichten und Horrormeldungen zu konsumieren und sich stattdessen mit einem Wissensgebiet beschäftigt, das einen interessiert und inspiriert
  • Geld aus dem Fenster zu schmeißen, um der Gesellschaft zu beweisen, dass man mithalten kann und es stattdessen in eine wahre Herzensangelegenheit investiert, die begeistert und weiter bringt
  • dem Chef, der Politik, dem Partner oder den Eltern die Schuld für sein verpfuschtes Leben in die Schuhe zu schieben und stattdessen beginnt, Selbstverantwortung für sein Tun und Lassen zu übernehmen etc. …

folder-a5-kreativ-tage-2017

… schafft man aufgrund neuer Gedanken neue Handlungseisen, die neue Gefühle und Erfahrungen hervorbringen, die wiederum das neue Gedankenmuster stärken.

Das ist Evolution. Das ist Entwicklung. Fortschritt. Nicht Kapitulation aufgrund von Reproduktion von einem Leben, dem du überdrüssig bist.

 

5)  Was bedeutet das für dein Leben?

 

Du hast dein Schicksal selbst in der Hand.

Wenn du heute die gleichen Gedanken wälzt wie gestern und vorgestern, die, die Mama und Papa, Opa und Oma schon gewälzt haben, wirst du darauf basierend auch die gleichen Entscheidungen treffen, die dir morgen des Schlamassel bescheren, was du schon gewohnt bist. So wirst du auch morgen das emotionale Leid erfahren, das dir schon bekannt ist. Dein Gestern wird zum Morgen. Und ewig grüßt das Murmeltier.

Schicksal

Das Schicksal auf biologischer Ebene verändern

Verändert man seine Sichtweisen, führt dies zu neuen Entscheidungen, die neue Erfahrungen bescheren. Neue Emotionen lassen uns neue Gefühle erleben, die wiederum eine neue Sicht der Dinge erlauben.

Deine Chemie und die erlebte Lebensrealität verändern sich aufgrund der neuen Gedanken und Gefühle. Weil sich die Schaltkreise im Gehirn und die neuronalen Vernetzungen aufgrund der neuen Persönlichkeit verändern. Ganz offensichtlich beginnt alles mit einem Gedanken; mit Geist. Denn Geist ist Energie und Energie ist Leben.

Entscheide dich heute dafür, deine Energie auf postive, förderliche Gedanken zu verwenden. Tatkräftige Entscheidungen zu treffen und Erfolgserlebnise zu feiern. Emotional maximal aufgeladen. Dann hast du deinem Leben eine wundervolle Wendung gegeben.

 

Mach es gut!

Deine Bella

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