Entscheidungen: 3 Methoden für sichere Entschlüsse

EntscheidungenEntscheidungen treffen fällt dir schwer? Immer diese Fragen: Was soll ich tun? Wie mich entscheiden? Was steht auf dem Spiel? Ist es besser alles beim Alten zu belassen – oder endlich den Sprung in den Neubeginn wagen? Heute lernst du 3 Methoden kennen, die dir helfen, sichere Entscheidungen zu treffen.

Wenn du vor der Wahl stehst, dich beruflich zu verändern – sprich aus der Jobmühle auszusteigen – und dein eigenes Business zu starten, stellt sich eine Frage ganz zentral:

Was will die Gesellschaft – und was willst du?
Willst du funktionieren oder leben?

 

Entscheidungen haben einen Haken – denn sie bedeuten, sich zu trennen. Entweder von vertrauten und Sicherheit verheißenden Gewohnheiten. Oder den Abenteuern, die wir aus Angst vor dem Ungewissen nicht wagen und so nie erleben. Entscheiden wir uns für die Routine, opfern wir den Zauber eines Neuanfangs. Wählen wir den Neubeginn, riskieren wir … ja, was eigentlich? Die folgenden Methoden helfen dir, das rauszufinden und auf der Basis konkret gewonnener Erkenntnisse, sichere Entscheidungen zu treffen.

 

 

1) Entscheidungen: Mach dir deine Motive klar

 

  • Wie willst du deinem Leben eine wundervolle Wendung geben? Was schwebt dir vor?
  • Warum willst du raus aus der Mühle?
    • Fühlst du dich vom System aufgerieben, ausgelaugt, ausgenutzt?
    • Langweilt dich dein Job zu Tode oder
    • stehst du so unter Dampf, dass du gar bist?
    • Fühlst du dich verheizt und ausgebrannt?
  • Stellst du dir die Sinnfrage?
    • Hast du innerlich bereits gekündigt und gehst nur noch wegen dem Geld hin?
  • Hörst du eine innere Stimme flüstern: „Das kann doch nicht alles sein.“
    • Ist da ein Lockruf zum Abenteuer? Ein beständiges Pochen und Fordern in dir: „Schau doch endlich mal auf dich. Tu das, was dir Freude macht.“ – Das womit du dich den ganzen Tag beschäftigen könntest, ohne dass es dir langweilig oder zu mühsam wäre.
  • Hast du Hoffnungen, Wünsche, Ziele? Dinge, die du endlich erleben und verwirklichen möchtest?

 

Bessere Vereinbarkeit von Job und Familie

 

Ein Motiv könnte die bessere Vereinbarkeit von Job und Familie sein. Z.B. der Wunsch, für die Kinder da sein können, wenn sie krank sind – ohne Stress und schlechtem Gewissen, weil die Kollegin jetzt in der Firma für dich einspringen muss. Oder du aus Gründen der jobmäßigen Unentbehrlichkeit und weil es einfach nicht anders geht, das kranke Kind der Fremdbetreuung überlässt. Für mich war das, als ich noch alleinerziehend und angestellt war, ein Hauptmotiv für die Selbständigkeit. Einfach da sein können. Und trotzdem meine Arbeit machen und den Lebensunterhalt verdienen. Endlich nicht mehr aufgerieben werden zwischen Kind und Karriere, das war mein größter Wunsch. Ich wollte einfach beides: Als Mutter da sein und beruflich erfolgreich.

Geht nicht, gibts nicht. Im Beitrag: Wie wir unser Denken neu programmieren können, (zum Artikel, klicke den Link) erläutert der Wissenschaftler Dr. Joe Dispenza, wie sehr wir Einfluss auf unsere Gedanken haben, und wie stark diese wiederum unser Schicksal mitbestimmen.

Mach dir deine Motive bewusst und stelle klar, was das Beste für dich ist.

 

Nimm jetzt gleich ein Schreibzeug zur Hand und notiere dir deine Motive  für die Veränderung. Wie lautet dein Rat an dich?

Bist du entschlossen, oder zauderlich? Stell dir auch vor, ich wäre in deiner Lage und würde dich um deine Meinung dazu bitten. Was würdest du mir empfehlen? Alle Risiken und Konsquenzen hätte ich zu tragen. Du wärst aus dem Schneider, hättest nichts zu verlieren … Was rätest du mir?

Warum du das unbedingt schriftlich machen sollst:

Freiheit beginnt da, wo du erkennst: Du bist nicht deine Gedanken. Schreibend kannst du aus dem Gedankenstrom aussteigen und ihn beobachten. Dadurch aktivierst du eine höhere Bewusstseinsebene und du findest Lösungen, die du dann praktischerweise auch schon notiert hast 🙂

Beobachte die Stimmen in deinem Kopf

Wenn du aus dem Gedankenstrom  aussteigt, ihn beobachtest und achtsam bist, wirst du erkennen: Da ist eine Stimme. Und hier bin ich. Dieser Augenblick der Bewusstwerdung ist das Heraustreten aus dem Gedankenfluss. Das Ende der Grübelei. Der Stop des unfreiwilligen Denkens. Die allermeisten der ausgemalten Horrorszenarien treten überhaupt nie ein. Sie beschäftigen nur deine Phantasie und den Blutdruck. Lass dich nicht länger von dir selbst verrückt machen. Wechsele vom Problem schaffenden in den Problem lösenden Modus. Hier beginnt Bewusstsein; Selbstbewusstsein.

 

2) Sammle Informationen als Grundlage für deine Entscheidungen

 

Was ist deine Passion? Womit möchtest du dich beschäftigen und gleichzeitig deinen Lebensunterhalt bestreiten? Wie kannst du das umsetzen? Wo findest du Antworten?

Vielleicht bist du hobbymäßige Marathonläuferin und weißt alles über Formaufbau, Trainingsmethoden, die besten Laufschuhe oder Pulsfrequenzmessgeräte. Vielleicht hast du schon am New York-Marathon teilgenommen und weißt, wie und wo man sich anmelden kann. Du kennst die Reisedetails, Preise und besten Unterkünfte. Damit hast du ein Wissen, das andere brennend interessiert. Das ist dein Kapital. Damit kannst du beispielsweise  ein Blogbusiness starten. Indem du in Blogartikeln dein Wissen teilst, Laufcoachings anbieten, Trainingspläne zusammenstellst, Werbung für Laufartikel (Affiliatelinks) machst und so zum Beispiel beginnst, NEBENBERUFLICH deine Passion zu deinem Job zu machen. Niemand sagt, dass du, wenn du deine Berufung zu deinem Beruf machen willst, sofort ins kalte Wasser springen musst. Du kannst ruhig Schritt für Schritt eintauchen.

Mein Weg in meine Werbeagentur begann als freiberufliche Texterin. Die Aufträge habe ich anfangs nebenberuflich erledigt. Der Rest hat sich daraus entwickelt.

 

Kläre die wichtigsten Fragen und fang an!

Um einen Entschluss du fällen, brauchst du Informationen. Was musst du alles wissen für die Realisierung deiner Geschäftsidee? Schreib alle Fragen auf, die dir durch den Kopf schießen. Es geht nicht darum, schon vor dem Start alle beantwortet zu haben. (Doch notiere dir, wo du Antworten suchen und finden kannst.) Es geht darum, dir bewusst zu machen, was dir alles durch den Kopf schwirrt und eventuell deine Entschlussfreude umwölkt. In dem Moment, wo du das hingeschrieben hast, muss du nicht mehr darüber brüten. Fragen auflisten und abhaken macht den Kopf frei.

 

Bring die Fragen in eine Reihenfolge

Stufe die Prioritäten ein: Die ganz wichtigen zuerst und dann die banaleren Dinge. Was muss klar sein, damit du starten kannst? Denk darüber nach, wo du die Fakten erfährst. Frag ein bisschen rum und recherchiere. Sobald du einen guten Informationsstand erreicht und Antworten vor dir liegen hast, wird dir die Entscheidung viel leichter fallen. Es ist ein bisschen so, wie wenn du eine Bergtour vorhast. Du besorgst dir Wanderkarten, spechtelst Routen aus, checkst die Versorgungslage, Kost und Logis, und stellst eine Packliste für den Rucksack zusammen. Wenn du dir auf diese Weise einen Überblick verschafft hast, gewinnst du eine Vorstellung von dem Vorhaben und kannst dich besser damit auseinandersetzen.

 

 

3) 3 praktische Entscheidungstechniken für den Verstand

 

  1. Einflussfaktoren erörtern

Es geht darum, möglichst alle Einflussgrößen für eine Entscheidung zu berücksichtigen. Bei dieser Methode sammelst du alle Faktoren, die mit der Entscheidungsfindung zu tun haben. Die Kriterien helfen dir, deine Situation besser  einschätzen zu können.

Für die Frage „Angestellte bleiben oder Unternehmerin werden. Was soll ich tun?“ könnten z.B. nachfolgenden Kriterien ausschlaggebend sein:

  • Einkommen
  • Freie Zeiteinteilung
  • Urlaub, Freizeit
  • Freude an der Arbeit
  • Gesundheit
  • Arbeitsweg
  • Vereinbarkeit von Job und Familie …

 

  1. Das Entscheidungsdiagramm

Für diese Methode bringst du die erarbeiteten Entscheidungskriterien in eine Prioritätenliste und listest sie in einer Gegenüberstellung auf. Für die Bewertung vergibst du Punkte von 5 bis 1 für Top bis Niete. Heißt, 5 Punkte ist super. 1 Punkt, wäh!

 

Das Diagramm könnte dann so aussehen:

Kriterien

Nach Auflistung der Kriterien und der Vergabe der Punkten, siehst du schwarz auf weiß, in welche Richtung deine Entscheidung tendiert.

 

  1. Die Plus-Minus-Liste

Einfach und unaufgeregt liefert die Plus-Minus-Liste eine Bilanz deiner Entscheidungskriterien. Du stellst dir die Frage: „Soll ich mich selbständig machen?“ und listest  – sagen wir mal die 10 ausschlaggebenden  – Entscheidungskriterien auf. Dann vergibst du + und – für die Gründe, die dafür bzw. dagegen sprechen

 

Kriterien Unternehmen gründen ja/nein
Fixeinkommen –                     (Absicherung)
Urlaubsgeld, Krankenstand –                       (Absicherung)
Steuerbares Einkommen +                             (Chance)
Auskommen mit dem Einkommen +                               (Chance)
flexibel arbeiten, ort-& zeitunabhängig +
Freude an der Arbeit +
Fähigkeiten und Talente ausleben +
Berufsverkehr +
Vereinbarkeit von Job und Familie +
Work-Life-Balance +
Ergebnis 2 : 8

Du siehst an diesem Beispiel die 10 Kriterien, von denen ich vor der Gründung meines Unternehmens die Entscheidung abhängig gemacht habe. 2 Gründe sprachen dagegen. 8 dafür.

 

Die zwei Dinge, die dagegen sprachen, hatten natürlich mit Geld zu tun. (Das ist fast bei allen so 🙂 ). Die Illusion der Sicherheit als Arbeitnehmer ist ein sonderbares Phänomen. Ist es nicht komisch, dass wir es jedem anderen Unternehmer eher zutrauen, gut für unseren Lebensunterhalt zu sorgen, als dass wir es uns selbst zutrauten?

Durch die Auflistung konnte ich allerdings auch erkennen, dass sich die beiden Negativfaktoren mit der Chance aufhoben, durch steuerbares Einkommen am Ende selber mehr Geld zu erwirtschaften. Also sprach eigentlich alles dafür 🙂

 

Bis bald mit
herzlichen Grüßen

 

Deine Bella

 

Jetzt bist du gefragt: Wie geht es dir mit dem Thema Entscheidungen treffen? Kennst du weitere Methoden oder Tools, die bei der Entscheidungsfindung helfen? Schreib einen Kommentar.

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